Das richtige Mindset, um ein Buch zu schreiben

Weniger als 1% aller Menschen, die ein Buch schreiben möchten, setzen dies auch wirklich in die Tat um. Vielleicht geht es dir auch so, dass du ein eigenes Buch schreiben willst, es aber immer wieder hinausschiebst, weil du von Selbstzweifeln geplagt wirst und Angst hast deine Zeit und Geld zu vergeuden.

Oder vielleicht hast du sogar schon ein Buch geschrieben, das du nie veröffentlicht hast und das nun in der Schublade verstaubt, weil du denkst es sei nicht gut genug und es würde sich eh nicht verkaufen.

Ich kenne die Zeiten, in denen Selbstzweifel, Angst vor Ablehnung und negativen Feedback die Oberhand gewinnen, noch gut aus eigener Erfahrung. Das Einzige was hierbei helfen kann ist das eigene Mindset zu ändern.

Mindset bedeutet übersetzt „Einstellung oder Denkweise“ und das ist es, was du brauchst. Du brauchst die richtige Einstellung, eine positive Denkweise, um dein Buchprojekt zu starten und um motiviert genug zu bleiben, um dieses auch abzuschließen.

Damit du diese positive Einstellung erlangst ist es wichtig, dass du die folgenden Punkte verinnerlichst:

# Übernimm Verantwortung!

Wir alle kennen Menschen die keine Verantwortung für ihr Handeln übernehmen möchten und deshalb andere für ihre Lage verantwortlich machen. Ab gesehen davon, dass es für den zu unrecht Beschuldigten nicht schön ist, ist es ein noch viel größeres Problem für den verantwortungslosen Menschen selbst. Denn wenn man glaubt, dass man an nichts Schuld trägt, hat man keine Macht über sein Leben und das bedeutet, dass man sich nicht entscheiden kann etwas daran zu ändern.

Wenn du mit dem Schreiben eines Buches begonnen hast und Wochen später immer noch nur ein leeres Blatt Papier vor dir liegen hast, dann ist es deine Schuld. Nicht dein Job oder die Kinder haben dich vom Schreiben abgehalten, nein du hast die falschen Prioritäten gesetzt und deshalb nichts zu Papier gebracht. Das soll jetzt natürlich nicht bedeuten, dass du deinen Job an den Nagel hängen und die Kinder zu den Großeltern abschieben sollst, solange du an deinem Buch schreibst. Nein! Es bedeutet vielmehr, dass du dir eine feste Deadline definierst, zu der dein Buch fertig sein soll und dass du jeden Tag auf diesen Termin hinarbeitest. Es liegt in deiner Verantwortung das Schreiben zu einer Routine werden zu lassen, egal ob du dafür morgens früher aufstehst oder dich abends, wenn die Kinder im Bett sind, hinsetzt, um an deinem Buch zu schreiben.

# Lege deine Ängste ab!

Wenn du deinen Freunden und Bekannten von deinem Plan ein eigenes Buch zu schreiben erzählst, wirst du mit Sicherheit einige unschöne Kommentare zu hören bekommen, die dir die Motivation rauben können. Kümmere dich nicht zu sehr darum was andere denken. Hab vertrauen in dich und deine Fähigkeiten. Der Glaube an sich selbst ist eine Grundvoraussetzung, um die eigenen Ziele zu erreichen.

Henry Ford sagte dazu einmal: “Ob du denkst, du kannst es, oder du kannst es nicht, du wirst auf jeden Fall recht behalten”.

# Sei offen Neues zu lernen!

Verantwortung für sein Handeln zu übernehmen und seine Ängste abzulegen bedeutet natürlich nicht automatisch das etwas auch funktionieren wird und es keine Rückschläge zu verkraften geben wird. Doch wenn du dich davon nicht abschrecken lässt, es als eine Herausforderung siehst und bereit bist Neues zu lernen wirst du in deinem Tun immer besser werden. Denke daran, auch die erfolgreichsten Menschen auf dieser Erde mussten Niederlagen bewältigen. Was sie von erfolglosen Menschen unterscheidet ist, dass sie sich davon nicht aufhalten ließen, sondern weitergemacht haben, ihre Fehler analysiert haben und stets bereit waren Neues zu lernen.

Wenn du dir die vorherigen Punkte zu Herzen nimmst, ist ein erster wichtiger Schritt getan. Damit es dir aber noch leichter fällt, dein Buchprojekt in Angriff zu nehmen, möchte ich dir gerne noch folgende Tipps mit auf den Weg geben:

# Bleibe stets authentisch und versuche nicht jemand anderes zu sein!

Wenn du an einem Buch arbeitest, solltest du stets authentisch bleiben und deinen eigenen Schreibstil anwenden. Denn die Leser sind nicht dumm, sie werden es bemerken, wenn du vorgibst jemand anderes zu sein. Außerdem wird dir das Schreiben so auch wesentlich leichter fallen.

# Umgebe dich mit Menschen, die bereits ein Buch veröffentlicht haben

Dank der Social Media Netzwerke wie Facebook, Twitter und Co. ist es relativ einfach sich mit Autoren zu vernetzen und sich von deren Schreiberfolgen positiv inspirieren zu lassen. Vielleicht erhältst du auch den ein oder anderen Tipp, wie sie es geschafft haben ein erfolgreiches Buch zu schreiben.

# Suche eine Mastermind-Gruppe

In einer Mastermind-Gruppe treffen sich Gleichgesinnte, also angehende Autoren so wie du. Sie tauschen sich über den Prozess des Schreibens aus, motivieren sich gegenseitig und helfen sich bei Fragen und Problemen.

Auf gehts! Was hält dich noch zurück, dein erstes Buch zu schreiben? Schreibe mir gerne in den Kommentaren.

 

 

 

 

 

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